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Aktuelles
Apitherapie
Bienenrodukte und ihre Heilwirkung
Geschichte der
Apitherapie
Österreichische Gesellschaft für Apitherapie
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Warnung
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Honig
... ist ein Lebensmittel, das von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten
oder aus den Abscheidungen lebender Pflanzenteile (Honigtau),
hergestellt wird, welche die Bienen aufnehmen, umwandeln, mit
körpereigenen Substanzen anreichern, einlagern und in den Waben des
Bienenstocks reifen lassen. Honig als Heilmittel hat
uralte Tradition, die Wirkungen werden in zahlreichen wissenschaftlichen
Studien beschrieben. |
Pollen
...
sind die männlichen Samenzellen von Blütenpflanzen.
Die mikroskopisch kleinen Pollenkörner
werden von den Bienen mit Nektar zu größeren Klumpen
zusammengepackt und an den Hinterbeinen (Pollenhöschen) in den
Bienenstock transportiert. Pollen
ist ein nahezu vollkommenes Nahrungsmittel: Er enthält alles, was nicht
nur die Biene, sondern auch der Mensch zum Leben braucht. |
Propolis
... ist das von den
Bienen von den Knospenschuppen bestimmter Baumarten gesammelte Harz, das
durch bieneneigene Fermente und andere Zusatzstoffe angereichert wird.
Es dient den Bienen zum Verkitten
undichter Stellen und als hauchdünner Überzug über
sämtliche Oberflächen im Bau.
Seine stark antimikrobielle und antimykotische
Wirkung verhindert die Ausbreitung von Krankheiten
im Bienenstock. |
Bienengift
... das Gift der Honigbiene ist ein
komplexes Gemisch bestehend überwiegend aus Enzymen, Peptiden und
Aminosäuren. Pharmakologisch ist Apitoxin, wie Bienengift
in der Medizin genannt wird, das wirksamste
Bienenprodukt, das weltweit bei verschiedenen
Krankheiten eingesetzt wird.
Vor einer Behandlung muss
eine allfällige Allergie abgeklärt werden. |
Gelée Royale
...
ist der Bienenköniginfuttersaft, der von Ammenbienen in deren
Kopfdrüsen erzeugt wird. Mit diesem Futtersaft werden nur die als
Königinnen vorgesehenen Larven versorgt, dadurch
erreichen sie eine etwa 3000fache Gewichtszunahme
innerhalb von 5 Tagen. Die Bienenkönigin wird
während ihres ganzen Lebens (sie wird ca. 5 - 6 Jahre alt, während eine
Ammenbiene nur eine Lebenserwartung von ca. 4 - 6 Wochen hat) mit diesem
speziellen Futtersaft versorgt und ist somit in der Lage, ein enormes
Arbeitspensum zu leisten, wie beispielsweise das Legen von etwa 2000 bis
3000 Eier täglich die zusammen mehr Gewicht haben als sie selber wiegt. |
Bienenwachs
Die von den Honigbienen aus Wachsdrüsen
ausgeschwitzten Wachsplättchen haben ursprünglich eine weiße Farbe. Die
gelbe Färbung entsteht durch die Aufnahme eines Inhaltsstoffs des
Blütenpollens, das Pollenöl, das wiederum den Naturfarbstoff Carotin
enthält. Die eigenschaften dieses Naturprodukts werden in der Kosmetik
und Pharmazie sehr geschätzt. Es ist sehr hautfreundlich, antibakteriell
und provoziert keine allergischen Reaktionen. Auch in der Apitherapie
findet es vielfältige Anwendung, etwa durch warme Bienenwachsplatten als
Thermo-Therapie bei Erkältungen, Ischias und Gelenksentzündungen. |
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