1. Österreichische Apitherapie-Tagung (Wien) 

 

Kurzbericht

Tagungs-Programm (PDF)

Tagungs-CD mit den Präsentationsfolien der acht Vorträge 

Bericht von der Tagung im Medical Tribune


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Am 7. Februar 2009 fand an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die 1. Österreichische Tagung für Apitherapie statt.

Es war dies der erste große Meilenstein auf dem Weg, in Österreich der modernen Apitherapie den ihr gebührenden Stellenwert im Bewusstsein der Ärzteschaft und der Öffentlichkeit zukommen zu lassen.

Namhafte Experten: praktizierende Ärzte, Heilpraktiker und Biochemiker berichteten vor 140 Gästen über ihre Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Apitherapie. Erstaunlich ist vor allem das breite Anwendungsspektrum der Bienenprodukte:

Dr. Stefan Stangaciu aus Rumänien, Sachbuchautor und Präsident des Deutschen Apitherapiebundes gab einen Überblick über die Geschichte und Zukunftsaussichten der Apitherapie in der Welt. Archäologische Funde belegen, dass Menschen seit über 6.000 Jahren Bienenprodukte nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Heilmittel anwenden. Während Apitherapie in Südamerika, in den ehemaligen Ostblockstaaten aber auch in Fernost eine lange Tradition hat und dort heute in Kliniken vielfach eingesetzt wird, ist die Heilkraft der Bienenprodukte in Österreich nahezu in Vergessenheit geraten.

Dr. Stefan Bogdanov gab einen Überblick über die verschiedenen Bienenprodukte wie Honig, Gelee Royale, Pollen, Propolis und Bienengift, ihre ernährungsphysiologischen und gesundheitsrelevanten Aspekte.

Dr. Andreas Daugsch (Brasilien, Hongkong, Deutschland) sprach über die grüne Propolis, die exklusiv in Brasilien gewonnen wird. Sie wird bei Schwermetallentgiftungen wie auch bei der Krebsbehandlung erfolgreich eingesetzt: der Wirkstoff „Artepillin C“ aus der grünen Propolis wurde in Japan sogar für die Krebsbehandlung patentiert.

Dr. Peter Daryai, Notarzt und Schmerztherapeut aus Wien, berichtete über die praktische Anwendung von Apitoxin (Bienengift) bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis und bei Fibromyalgie.

Prof. Dr. Ulrich Müller, kürzlich emeritierter Chefarzt-Immunologe am Zieglerspital in Bern referierte über die Bienengiftallergie und die Möglichkeit der Desensibilisierung mithilfe von Bienengift-Injektionen in steigender Dosierung.

Dr. Johann Puttinger berichtete über eine Österreichische Honigstudie, die u.a. belegt, dass durch Honigkonsum der Immunstatus deutlich verbessert wird.

Der Schweizer Arzt Dr. Matthias Holeiter gab einen eindrucksvollen Bericht zur Wundbehandlung mit Honig.

Und Joachim Polik, Heilpraktiker aus Deutschland, demonstriert die „Honig Entgiftungsmassage“, ein altes russisches Heilmittel mit verblüffenden Wirkungen.

Resümee der Tagung:

Apitherapie in ärztlicher Hand ist wirksam und zukunftsträchtig - der Kongress war ein wichtiger erster Impuls, um die Heilkraft der Biene auch hierzulande bekannter zu machen.

 

Das Organisations-Team:

Dr. Roland Berger
IM Anton Reitinger
Herbert Kolm

Die 140 Teilnehmer der 1. Österreichischen Apitherapie-Tagung im Theatersaal der ÖAW in Wien.

Mit Klick auf den Namen gelangen Sie zur Kurzfassung des jeweiligen Vortrags. Die kompletten Präsentationsunterlagen können Sie als CD bei der ÖGA bestellen.

Dr. med. Stefan Stangaciu

Dr. Andreas Daugsch

Dr. med. Ulrich Müller

Dr. med. Matthias Holeiter

 

Dr. Stefan Bogdanov

Dr. med. Peter Parvis Daryai

Dr. med. Johann Puttinger

HP Joachim Polik

 


Webmaster: Dr. Roland Berger